Sie möchten bei der kommenden Einkommensumfrage mitmachen und die vollständige Auswertung nach Berufsjahren erhalten?
Dann prüfen Sie Ihre aktuellen Stammdaten über MyGDCh. Ordentliche GDCh-Mitglieder, deren Stammdaten Arbeitgeberinformationen enthalten, die NICHT den Tarifstrukturen des öffentlichen Dienstes unterliegen, werden Anfang des Jahres automatisch angeschrieben.
Ansonsten schreiben Sie uns gerne nach dem Aufruf in der Februar-Ausgabe der Nachrichten an. Wir senden Ihnen dann den Fragebogen manuell zu.
Die Umfrage ist vom 1. Februar bis 15. April eines jeden Jahres geöffnet.
Aufgerufen zur Teilnahme sind alle ordentlichen Mitglieder, die außerhalb des öffentlichen Dienstes arbeiten. Der Fragebogen wird Ende Januar per Post an die bei der GDCh vorliegende Versandadresse verschickt.
Mitglieder,
den Fragebogen aber nicht erhalten haben, können sich unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer an den Karriereservice (karriere@gdch.de) wenden. Sie erhalten dann ihren persönlichen Fragebogen zugeschickt.
Die Einkommensumfrage wird in einer gemeinsamen Aktion von GDCh und VAA durchgeführt. Die große Teilnehmerzahl einer gemeinsamen Befragung stellt sicher, dass die Daten statistisch sinnvoll ausgewertet werden können. Und im Gegensatz zu vielen anderen Gehaltsreports berücksichtigt die GDCh/VAA-Umfrage neben anderen Faktoren auch die Zahl der Berufsjahre.
Wie immer enthält jedes Mitglied seinen persönlichen Fragebogen mit der individuellen Teilnehmernummer. Dieser Fragebogen darf demnach nur von dem Mitglied ausgefüllt werden, an das er geschickt wurde. Die Auswertung wird wieder Professor Christian Grund von der RWTH Aachen mit seinem Team vornehmen. Mit dem Fragebogen erhalten die Mitglieder einen mit der Adresse bedruckten Umschlag. Um die Anonymität der Umfrage zu wahren, trennen Sie den Fragebogen von dem Blatt mit Ihrer Adresse ab. Auch auf dem Briefumschlag sollte kein Absender stehen. Die Briefe müssen ausreichend frankiert sein, da die Poststelle der Universität sie sonst nicht annimmt. Der Teilnahmeschluss ist der 15.04.
Besonders interessant dürften die Ergebnisse wieder für viele GDCh-Mitglieder sein, die nicht in der chemischen Großindustrie, sondern in kleineren Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen auch außerhalb der chemischen Industrie arbeiten. Dass die Gehälter dort niedriger liegen als in der chemischen Großindustrie, wurde lange vermutet. Konkrete Zahlen aber liegen erst vor, seit die GDCh sich an der früher allein vom VAA durchgeführten Umfrage beteiligt, denn die VAA-Mitglieder sind meist in den Großunternehmen der chemischen Industrie tätig.
Aufgrund der unterschiedlichen Mitgliederstrukturen von GDCh und VAA werden auch die Ergebnisse unterschiedlich aufbereitet. In der GDCh-Broschüre sind nicht nur die Einkommen innerhalb der chemischen Industrie, sondern auch die Einkommen außerhalb der chemischen Industrie dargestellt. Diese fehlen in der VAA-Broschüre, weil der VAA alle Mitglieder der chemischen Industrie zurechnet. Umgekehrt veröffentlicht der VAA Informationen über die Gehälter seiner Mitglieder im kaufmännischen Bereich, die nicht in der GDCh-Broschüre stehen.
Wie in den Vorjahren werden nur diejenigen Mitglieder die Ergebnisse erhalten, die an der Umfrage teilgenommen haben. Dazu wird die GDCh eine Liste der Teilnehmernummern der teilnehmenden Mitglieder von Christian Grund erhalten.
Die Teilnehmernummer ist für jedes Mitglied individuell und steht oben auf dem Fragebogen. Um die Anonymität der Umfrage zu wahren, trennen Sie den Fragebogen von dem Blatt mit Ihrer Adresse ab. Auch auf dem Briefumschlag sollte kein Absender stehen. Christian Grund und sein Team arbeiten mit den Teilnehmernummern und den zugehörigen Daten, können aber aus den Nummern nicht auf die Mitgliedsnummer und erst recht nicht auf die dazu gehörenden Personen schließen, da sie außer der Teilnehmernummer keine persönlichen Daten erhalten.
Das Team des GDCh-Karriereservices kennt zwar Mitglieds- und Teilnehmernummer ihrer teilnehmenden Mitglieder, nicht aber die zugehörigen Gehaltsdaten. Sie bekommen die ausgefüllten Fragebögen gar nicht zu Gesicht, denn diese werden von den Teilnehmenden direkt an den Lehrstuhl nach Aachen geschickt.
Die wichtigsten Fragen im Fragebogen sind natürlich die nach dem Gehalt. Daneben wird aber auch nach einem Stellenwechsel oder einem beruflich bedingten Auslandsaufenthalt sowie nach der Zahl der unterstellten Beschäftigten und einem Dienstwagen gefragt. Weitere Fragen beschäftigen sich mit der sozialen Situation des Teilnehmenden, etwa ob er in einer Partnerschaft lebt oder unterhaltspflichtige Kinder hat. Auch die generelle Zufriedenheit mit seiner beruflichen Tätigkeit wird abgefragt. Die Auswertung all dieser Angaben soll eine umfassende Auskunft nicht nur über die Einkommen, sondern generell über Karriereverläufe und die soziale Situation der Teilnehmenden geben.
Mit der individuellen Teilnehmernummer können auch so genannte Längsschnittbetrachtungen durchgeführt werden, bei denen die individuelle Gehaltsentwicklung der Teilnehmenden über mehrere Jahre verfolgt wird. Dadurch lässt sich zum Beispiel der Einfluss eines Auslandsaufenthaltes oder eines Stellenwechsels auf das Gehalt feststellen. Auch Teilnehmenden, die nicht jedes Jahr, sondern in größeren Abständen teilnehmen, können damit in die Längsschnittbetrachtung eingezogen werden.