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Topthemen-PFAS

Beiträge und andere Veröffentlichungen der GDCh zu PFAS (Per- and Polyfluorierte Alkyl-Substanzen)
Wassertropfen auf hydrophober Fläche

Mit grüner Synthese zu sauberem Wasser (Januar 2026)

Chemische Verbindungen lassen sich mit mechanischer Energie schnell, nachhaltig und ressourcenschonend herstellen. Nanoporöse organische Gerüststrukturen aus der Kugelmühle eignen sich als Filter, um per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen aus Wasser zu entfernen. Beitrag von Maroof Arshadul Hoque, Jan Lisec, Franziska Emmerling in den Nachrichten aus der Chemie. (Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/mit-gruener-synthese-zu-sauberem-wasser-4154760).

PFAS‐Tagung in Berlin (Juli 2025)

Am 7. und 8. April führte Think-Tank PFAS der GDCh gemeinsam mit dem Sonderforschungsbereich 1349 „Fluor-Spezifische Wechselwirkungen” an der FU Berlin die Tagung „PFAS – Avoidable, Replaceable, Indispensable?!“ durch. Beitrag von Ruth Bieringer, Sebastian Riedel, Markus Große Ophoff in den Nachrichten aus der Chemie. (Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/pfastagung-in-berlin-4152250).

Fast vollständig verbrannt (Juni 2025)

Eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt: Bei den Temperaturen und Verweilzeiten, die europäische Müllverbrennungsanlagen üblicherweise nutzen, verursachen Fluorpolymerabfälle kaum Emissionen per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS). Beitrag von Hans‐Joachim Gehrmann, Anna Maria Holfelder in den Nachrichten aus der Chemie. (Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/fast-vollstaendig-verbrannt-4147330)

Einzelstoffe oder Gruppen regulieren (Dezember 2024)

Ob es gerechtfertigt ist, Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in der EU als gesamte Stoffgruppe zu verbieten, diskutieren Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Das Beispiel der Oxime zeigt, welche Folgen es hat, wenn Einzelstoffe anstelle einer gesamten Stoffgruppe bewertet und in der Nutzung beschränkt werden. Beitrag von Clemens Magerkurth und Reinhold Rühl in den Nachrichten aus der Chemie. (Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/einzelstoffe-oder-gruppen-regulieren-4145565 )

Die Suche nach der Achillesferse (März 2024)

Per- und polyfluorierte Kohlenwasserstoffe widerstehen Temperaturen über 1000 °C kaum. Auch Elektrooxidation und Plasmaverfahren zerstören die Stoffe teilweise. Forscher versuchen zudem, sie mit Bornitrid oder superkritischem Wasser zu eliminieren. Weitere Ansatzpunkte dafür sind die nicht fluorierten sauerstoff- oder schwefelhaltigen Reste dieser Substanzen. Beitrag von Christian Ehrensberger in den Nachrichten aus der Chemie. (Free Access in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/die-suche-nach-der-achillesferse-4140286

"Endverbraucher haben kritisch nachgefragt" (Dezember 2023)

Das vorgeschlagene EU-Verbot aller per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen betrifft auch die Outdoor-Branche, denn diese Stoffe werden in atmungsaktiven Membranen und wasserabweisenden Textilbeschichtungen eingesetzt. Wie das ohne diese Substanzen funktioniert, erläutert Bettina Roth, Leiterin des Qualitätsmanagements beim Outdoor-Ausrüster Vaude im baden-württembergischen Tettnang. Interview von Uta Neubauer in den Nachrichten aus der Chemie. (Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/interview-endverbraucher-haben-kritisch-nachgefragt-4138471)

Regulierung per‐ und polyfluorierter Substanzen (November 2023)

Die Europäische Chemikalienagentur Echa bereitet die Regulierung per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen, kurz PFAS, vor. Allein die Umweltpersistenz der Substanzen rechtfertige ein umfassendes Verbot, meint Juliane Glüge von der ETH Zürich. Sie vertritt die European Chemical Society in Sitzungen der Echa, die sich mit dem PFAS-Verbot beschäftigen. Interview von Uta Neubauer in den Nachrichten aus der Chemie. (Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/regulierung-per-und-polyfluorierter-substanzen-4138463)

Stellungnahme und Reaktionen der GDCh zum PFAS-Beschränkungsvorhaben der ECHA (September 2023)

Der GDCh Thinktank PFAS, der die Stellungnahme erarbeitet hat, besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von GDCh-Fachstrukturen aus Industrie und Hochschule: GDCh Arbeitsgemeinschaft Fluorchemie (AG F), GDCh-Fachgruppen Makromolekulare Chemie (MC), Analytische Chemie (AC), Junge WirtschaftschemikerInnen (JuWiChem) der Vereinigung für Chemie und Wirtschaft.

Diese Publikation wurde innerhalb der GDCh kontrovers diskutiert. Unter anderem veröffentlichte der Vorstand der GDCh-Fachgruppe Umweltchemie & Ökotoxikologie (U&Ö) eine Ergänzungen zur GDCh-Stellungnahme. Zur Stellungnahme, der Ergänzung und weiteren Diskussionen innerhalb der GDCh

Streitpunkt PFAS-Verbot – Pro und Contra (September 2023)

Viel wird im Moment über PFAS (Per- and Polyfluorierte Alkyl-Substanzen) geredet. Denn es wird ein mögliches Verbot von PFAS in der Europäischen Union diskutiert. Im September-Heft der Nachrichten aus der Chemie diskutieren zwei Expert:innen über ein Verbot von PFAS. Zum Beitrag.

Wildschweinleber als Bioindikator (Juli/August 2023)

Per- und polyfluorierte Kohlenwasserstoffe sind persistente Umweltgifte. Zurzeit werden verstärkt Routineverfahren für die chemische Analytik und das Biomonitoring entwickelt. Beitrag von Christian Ehrensberger in den Nachrichten aus der Chemie. (Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/wildschweinleber-als-bioindikator-4134838 )

Nichts währt ewig – auch nicht die Ewigkeitschemikalien PFAS (Juni 2023)

Es könnte ein Vorschlag mit weitreichenden Folgen für die chemische Industrie und uns als Verbraucherinnen und Verbraucher werden. Denn es wird ein mögliches Verbot von PFAS – speziellen per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen – in der Europäischen Union diskutiert. Allgemeinverständlicher Beitrag von Dr. Jörg Wetterau in Faszination Chemie (zum Beitrag)