Topthemen-Publikationswesen

In der Wissenschaft herrscht Unmut: An manchen Universitäten erhalten Forschende nun Rechnungen für das Publizieren ihrer Ergebnisse. Gleichzeitig rufen Initiativen danach, „die Verlage zu entmachten“. Doch das Verlagsgeschäft Profis zu überlassen, sei sinnvoll, kontert die GDCh. Beitrag von Brigitte Osterath in den Nachrichten aus der Chemie. Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/publikationsgebuehren-in-der-kritik-4153637.
Dank der Deal-Vereinbarung lesen Forschende deutscher Hochschulen die meisten Paper in den Journalen von Wiley, Elsevier und Springer Nature inzwischen kostenlos. Bezahlt wird stattdessen das Publizieren, so will es die Publish-and-read-Lizenz. An mehreren Institutionen sorgt das Modell derzeit für Verstimmung. Beitrag von Brigitte Osterath in den Nachrichten aus der Chemie. Zugriff für Mitglieder in der GDCh-App unter https://gdch.app/article/mit-projekt-deal-laeuft-nicht-alles-rund-4148193.
ChemRxiv has grown into the premier preprint server for the chemical sciences, with a global audience and a wide array of scholarly content. On the service's fifth anniversary, we would like to reflect on the past five years and take a look at what is next for ChemRxiv. Beitrag von Dr. Benjamin Mudrak,Sara Bosshart,Prof. Dr. Wolfram Koch,Allison Leung,Dr. Donna Minton,Dr. Mitsuo Sawamoto und Sarah Tegen in der Angewandten Chemie/Int. Edition (Free Access)
Alle Beiträge zum Schlaglicht Publizieren sind als Virtual Issue zusammengefasst.
Die American Chemical Society, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und die Royal Society of Chemistry geben ihre Partnerschaft mit der Chinese Chemical Society und der Chemical Society of Japan als Miteigentümer bekannt. Weitere Informationen. Mehr über ChemRxiv, das Open-Access-Preprint-Archiv für Chemie
Zum 1. Juli 2019 tritt der Vertrag zwischen dem Projekt DEAL, das fast 700 akademische Einrichtungen in Deutschland als Konsortium repräsentiert und dem Verlag John Wiley & Sons, Inc. in Kraft. Die Vereinbarung war im Januar 2019 geschlossen worden. Der Vertrag regelt unter anderem, dass Forscher an Projekt DEAL-Institutionen Artikel als „Open Access“ in Wiley Zeitschriften veröffentlichen können. Weitere Informationen
Im September 2018 veröffentlichten elf Forschungsförderorganisationen aus Europa (cOAlition S) den sogenannten Plan S, der in zehn Prinzipien die Rahmenbedingungen für den Übergang zu Open Access für die von diesen Förderorganisationen finanzierten Forschungsergebnisse bis zum Jahr 2020 definiert. Zur Stellungnahme in Deutsch und Englisch.
Die American Chemical Society (ACS), die Royal Society of Chemistry (RSC) und die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehen eine Kooperation ein, um die finanzielle und strategische Entwicklung von ChemRxiv, dem Preprint-Server für die weltweite Chemiegemeinschaft voranzutreiben.
Der GDCh-Vorstand hat in seiner Sitzung im Dezember 2013 das Positionspapier „Zur Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens“ beschlossen. Das Papier war von einer 13köpfigen Kommission unter dem Vorsitz der GDCh-Präsidentin, Professor Barbara Albert, auf Basis eines im Jahr 2004 erstellten GDCh-Diskussionspapiers „Zum offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (Open Access)“ erarbeitet worden. Download des Positionspapiers (PDF)
NFDI4Chem ist das Fachkonsortium Chemie, NFDI4Cat ist das Fachkonsortium Katalyse in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) Initiative. Ziele von NFDI4Chem und NFDI4Cat sind die Digitalisierung aller wichtigen Schritte in der chemischen Forschung, um Wissenschaftler*innen bei der Erhebung, Speicherung, Verarbeitung, Analyse, Veröffentlichung und Wiederverwendung von Forschungsdaten zu unterstützen. Die GDCh engagiert sich in beiden Konsortien. Weitere Informationen zu NFDI4Chem und NFDI4Cat