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GDCh-Preise

Adolf-von-Baeyer-Denkmünze

Adolf-von-Baeyer-Denkmünze

Adolf-von-Baeyer-Denkmünze

Organische Chemie
2025 - Armido Studer, Universität Münster
2023 - Rainer Herges, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2019 - Frank Würthner, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
2017 - Peter R. Schreiner, Justus-Liebig-Universität Gießen
2025 - Armido Studer, Universität Münster
2023 - Rainer Herges, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2019 - Frank Würthner, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
2017 - Peter R. Schreiner, Justus-Liebig-Universität Gießen
Adolf-von-Baeyer-Denkmünze
Preisträger 2025 - Armido Studer, Universität Münster

Professor Armido Studer ist Preisträger der Adolf-von-Baeyer-Denkmünze 2025. Armido Studer zählt zu den international führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der organischen Chemie und hat in den letzten zwanzig Jahren maßgeblich die Radikalchemie geprägt. In seinen frühen Arbeiten erkannte er das Potenzial persistenter Radikale für Radikal-Radikal-Kreuzkupplungen. In aktuellen Forschungsprojekten erweiterte er die Anwendung von TEMPO-Radikalen als Einelektronenoxidantien und etablierte das innovative Gebiet der NHC-Katalyse (N-heterocyclische Carbene). Seine hohe internationale Sichtbarkeit zeigt sich unter anderem in zahlreichen Publikationen in renommierten Fachzeitschriften.

Die Adolf-von-Baeyer-Denkmünze wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Chemie verliehen. Der Preis wurde 1910 von Carl Duisberg zum Andenken an das 50-jährige Dozentenjubiläum und den 75. Geburtstag seines Lehrers Adolf von Baeyer gestiftet. Seit 1949 vergibt die GDCh diese Auszeichnung. Sie wurde zunächst von der Bayer AG und später aus einem Sondervermögen der GDCh finanziert. Der Namensgeber Adolf von Baeyer zählt zu den bedeutesten Chemikern seiner Zeit und wurde 1905 für die Synthese des Indigo und der Triphenylmethan-Farbstoffe mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt.

Mehr Informationen zu Adolf von Baeyer
  • Fachgebiet: Organische Chemie
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Goldmedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1911
  • Vergeben in: Ungeraden Jahren

Der Preis ist momentan ausgeschrieben.

Erforderliche Nominierungsunterlagen: Kurze Begründung, Lebenslauf und Publikationsliste mit den Top10-Publikationen
Deadline: 15. September 2026

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Ausgezeichnete Personen seit 1911
2025Armido Studer, Universität Münster
2023Rainer Herges, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2019Frank Würthner, Würzburg
2017Peter R. Schreiner, Gießen
2015Carsten Bolm, Aachen
2013Klaus Müllen, Mainz
2011François Diederich, Zürich/Schweiz
2009Gerhard Erker, Münster
2007Wolfram Sander, Bochum
2005Armin de Meijere, Göttingen
2003Fritz Vögtle, Bonn
2001Dieter Hoppe, Münster
1999Manfred Regitz, Kaiserslautern
1996Henning Hopf, Braunschweig
1994Rolf Gleiter, Heidelberg
1991Günther Maier, Gießen
1989Horst Prinzbach, Freiburg
1987Wolfgang Kirmse, Bochum
1986Paul von Ragué Schleyer, Erlangen
1985Wolfgang Richard Roth, Bochum
1983Christoph Rüchardt, Freiburg
1980Klaus Hafner, Darmstadt
1979Heinz A. Staab, Heidelberg
1978Rudolf Wiechert, Berlin
1975Hans Albert Offe, Wuppertal-Elberfeld
1971Eugen Müller, Tübingen
1968Otto Scherer, Frankfurt a. M.
1967Siegfried Hünig, Würzburg
1965Franz Sondheimer, Cambridge/UK
1963Otto Roelen, Oberhausen-Holten
1961John Eggert, Zürich/Schweiz
1960Erich Haack, Mannheim
Fritz Lindner, Frankfurt a. M.
Heinrich Ruschig, Frankfurt a. M.
1958Paul Schlack, Frankfurt a. M.
1957Alfred Rieche, Berlin-Adlershof
1956Gerhard Schrader, Wuppertal-Elberfeld
1955Hermann O. L. Fischer, Berkeley/USA
1954Arthur Zitscher, Offenbach a. M.
1953Georg Wittig, Tübingen
1952Gustav Ehrhart, Frankfurt a. M.
1951Otto Bayer, Leverkusen
1949Walter Reppe, Ludwigshafen

Preisträger der Carl-Duisberg-Stiftung

1934Richard Kuhn, Heidelberg
1931Otto Diels, Kiel
1929Adolf Grün, Grenzach
1927Adolf Windaus, Göttingen
1925Otto Heinrich Warburg, Berlin
1924Oscar Dressel, Bonn
Bernhard Heymann, Leverkusen
Richard Kothe, Leverkusen
1921Max von Laue, Berlin
1919Wilhelm Connstein, Berlin
Karl Lüdecke, Berlin
1914Richard Willstätter, München
1911Paul Friedlaender, Darmstadt
Auswahlkommission

Prof. Dr. Frank Würthner, Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Federführung)
Prof. Dr. Lutz Ackermann, Georg-August-Universität Göttingen
Prof. Dr. Anke Krüger, Universität Stuttgart
Dr. Carl Friedrich Nising, Bayer AG
Prof. Dr. Bart Jan Ravoo, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Prof. Dr. Tanja Weil, Max-Planck-Institut für Polymerforschung