AKCC

Gesellschaftliche Anstrengungen im Bildungsbereich haben dazu geführt, dass Schul- und Berufsausbildung heute auch für Mädchen bzw. junge Frauen selbstverständlich sind. Die Strukturen von Arbeitswelt und Familie sind hingegen nach wie vor von herkömmlichen Rollenmustern und Wertungen geprägt. Im Ergebnis nehmen Frauen in weit geringerem Umfang als entsprechend qualifizierte Männer führende Positionen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ein. Eine moderne Gesellschaft, die ihre geistigen Ressourcen effizient einsetzen will, muss diese brach liegenden Potenziale mobilisieren, um die Leistungsfähigkeit der Chemie in Wirtschaft und Wissenschaft auch in Zeiten des demographischen Wandels zu sichern und auszubauen. Sie muss zukünftig Lebensentwürfe fördern, in die Beruf und Familie integriert werden können. Dazu im Bereich der Chemie beizutragen, hat sich der Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel kann nur durch gemeinsame Anstrengungen von Frauen und Männern erreicht werden.
Der AKCC ist eine Unterstruktur der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).
Der Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) wurde zum 31.12.2017 aufgelöst. Diese Seite dient zur Dokumentation und zur Weiterverlinkung auf die daraus entstandene GDCh-Kommission Chancengleichheit in der Chemie.
Der "Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie - Sektion in der GDCh" (AKCC) war eine Unterstruktur der Gesellschaft Deutscher Chemiker und wurde am 24.03.2000 zunächst als Arbeitskreis in Frankfurt gegründet, um in erster Linie die Position von Frauen in der Chemie auf allen Ebenen zu stärken. Der Arbeitskreis wurde zum 01.01.2003 in eine Sektion, einer Fachstruktur mit Satzungsrang, umgewandelt.
Ziele und Arbeitsgebiete waren
Die Abstimmung zur Auflösung des AKCC wurde im Jahr 2017 mit Stichtag 16. Juni durchgeführt.
